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Ratgeber Halsentzündung

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Halsentzündung
Diagnose einer Halsentzündung

Die Diagnose einer Halsentzündung wird vom behandelnden Arzt hautsächlich durch eine körperliche Untersuchung gestellt. Hierfür schaut er in den Rachen des Patienten, um nach Schwellungen, Rötungen, eitrigen Vorwölbungen (Stippchen) zu suchen. Er wird den Patienten nach den typischen Symptomen fragen. Zu diesen zählen Fieber, Husten, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Kratzen oder Schmerzen im Hals und Beschwerden beim Schlucken. Auch eine Untersuchung des Blutes kann sinnvoll sein. Es wird z. B. die Geschwindigkeit der Blutkörperchensenkung geprüft oder ein Blutbild gemacht. Die Lymphknoten im Kieferwinkel sollten untersucht werden. Sie könnten vergrößert sein. Ein Ziel der Diagnose ist es, einen etwaigen gefährlichen Verlauf der Krankheit zu verhindern.

Diagnose einer Halsentzündung

Die Diagnose einer Halsentzündung geschieht in erster Linie mit einer körperlichen Untersuchung des Patienten durch den Arzt. Eine Halsentzündung ist leicht zu erkennen. Der Arzt schaut zur Diagnose in den Rachenraum des Patienten. Er drückt die Zunge des von einer Halsentzündung Betroffenen mit einem Spatel nach unten, damit sie ihm nicht die Sicht versperrt. Eventuell wird er diese Diagnose mit einer Spiegeluntersuchung ergänzen. So kann er den Ort der Entzündung genau untersuchen.

Er wird darauf achten, ob die Schleimhaut des Rachens (vor allem der Rachenhinterwand) gerötet und geschwollen ist. Auch wird er nach dem typischen zähen, klebrigen Schleim suchen. Die Körpertemperatur sollte gemessen werden. Im Falle der Diagnose einer Halsentzündung durch bakterielle Infektion befinden sich oft gelbliche Erhebungen im Rachen, die mit Eiter gefüllt sind, die sogenannten Stippchen. Wenn die Diagnose einer bakteriellen Infektion ausgeschlossen werden muss, kann ein Abstrich im Rachenraum vorgenommen werden. Dieser Abstrich wird dann im Labor auf Bakterien untersucht. So kann der Erregertyp festgestellt werden.

Benachbarte Organe bei der Diagnose einer Halsentzündung

Neben der Rachenschleimhaut sollten auch die Mandeln (Tonsillen) untersucht werden. Sind diese geschwollen oder belegt? Ebenso wird das Zäpfchen beachtet, auch Gaumenzäpfchen, Halszäpfchen oder Uvula genannt. Der Arzt wird zur Diagnose einer Halsentzündung überprüfen, ob die Lymphknoten im Winkel des Kiefers vergrößert und druckempfindlich sind. Aus diesem Grunde tastet er die Lymphknoten ab.

Ziele der Diagnose einer Halsentzündung

Die Diagnose in der ärztlichen Praxis sollte zum Ziel haben, die typischen Symptome einer Halsentzündung festzustellen, den Schweregrad der Krankheit einzuschätzen und mögliche gefährliche Verläufe zu verhindern. Es muss geklärt werden, mit welchen Begleiterkrankungen die Halsentzündung auftritt oder welche Grunderkrankung für die Halserkrankung ursächlich ist. Auch muss der Arzt klären, ob eine Behandlung mit Antibiotika Wirkung zeigen kann.

Das Patientengespräch zur Diagnose einer Halsentzündung

Der Arzt wird nach den für eine Halsentzündung typischen Beschwerden fragen. Fühlt sich der Betroffene abgeschlagen, müde und vermindert leistungsfähig? Muss der Patient husten, hat er ein Kratzen und Schmerzen im Hals? Liegt bei ihm ein Fremdkörpergefühl vor oder Beschwerden beim Schlucken, essen und trinken? Hat die Krankheit so akut begonnen, wie für eine Halsentzündung typisch?

Weitere Verfahren zur Diagnose einer Halsentzündung

Es gibt auch Blutuntersuchungen, die dabei helfen, eine Halsentzündung genauer abzuklären. Hierzu zählt z. B. die Geschwindigkeit der Blutkörperchensenkung festzustellen. Auch ist es manchmal sinnvoll, ein Blutbild zu machen. Manchmal muss zur Diagnose eine Mononukleose ausgeschlossen werden, also das sogenannte Pfeiffersche Drüsenfieber. Bei Patienten mit unklarer Diagnose kann nach Epstein-Barr-Viren gesucht werden.

Fedor Singer

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Die Diagnose einer Halsentzündung wird vom behandelnden Arzt hautsächlich durch eine körperliche Untersuchung gestellt. Hierfür schaut er in den Rachen des Patienten, um nach Schwellungen, Rötungen, eitrigen Vorwölbungen (Stippchen) zu suchen. Er wird den Patienten nach den typischen Symptomen fragen. Zu diesen zählen Fieber, Husten, Abgeschlagenheit, Müdigkeit, Kratzen oder Schmerzen im Hals und Beschwerden beim Schlucken. Auch eine Untersuchung des Blutes kann sinnvoll sein. Es wird z. B. die Geschwindigkeit der Blutkörperchensenkung geprüft oder ein Blutbild gemacht. Die Lymphknoten im Kieferwinkel sollten untersucht werden. Sie könnten vergrößert sein. Ein Ziel der Diagnose ist es, einen etwaigen gefährlichen Verlauf der Krankheit zu verhindern.

Die Therapie einer Halsentzündung ist meist auf die Symptome beschränkt. Man sollte mit speziellen Lösungen oder Salzwasser gurgeln. Lutschbonbons sind auch geeignet. Der Patient sollte viel trinken und mit Salbei- oder Kamillentee inhalieren. Eine Halsentzündung muss mit Ruhe auskuriert werden. Auf das Rauchen und den Genuss von Alkohol und scharf gewürzten Nahrungsmitteln sollte man besser verzichten. Bei einer schwerwiegenden bakteriellen Infektion kann man mit Antibiotika gegensteuern. Sie verkürzen die Krankheitsdauer und mildern Komplikationen. Medikamente gegen Fieber oder Schmerzen können angezeigt sein. Wenn die Halsentzündung vermehrt auftritt und jedes Mal eine Mandelentzündung die Ursache ist, sollten die Mandeln entfernt werden.

Die Halsentzündung wird auch Pharyngitis oder Rachenentzündung genannt. Bei einer Halsentzündung bekommt der Patient Halsschmerzen, Beschwerden beim Schlucken, Fieber, Kratzen im Hals und das sog. Fremdkörpergefühl. Die Ursache ist in ca. 60 bis 80 % der Fälle eine Infektion mit Viren. Es kommen aber auch Bakterien oder chemische Reizungen als Auslöser infrage. Bei einer Infektion mit Bakterien sind die Symptome meist stärker ausgeprägt. Die Halsentzündung wird über die Tröpfcheninfektion übertragen, d. h. über Speichel oder Sekret beim Niesen oder Husten. Die Halsentzündung kann zusammen mit einer Entzündung der Mandeln oder als Folge einer Entzündung der Nasennebenhöhlen auftreten. Diphterie und das Pfeiffersche Drüsenfieber verursachen ähnliche Symptome wie die Halsentzündung.